Von der Systemarchitektur über den EMV-gerechten Schaltschrankaufbau bis zur praktischen Verdrahtung von Sensorik und Aktorik — am Beispiel Siemens TIA / S7-1500.
Ein modernes Automatisierungssystem, wie ein Siemens S7-1500 im TIA Portal oder eine Beckhoff-Steuerung, ist modular auf der Hutschiene aufgebaut. Jede Baugruppe übernimmt eine klar abgegrenzte Funktion innerhalb des Systems.
Die Stromversorgung (PM/PS) erzeugt die stabilisierte 24-V-DC-Versorgung für CPU und Peripherie. Die CPU verarbeitet das Anwenderprogramm zyklisch und kommuniziert über den Rückwandbus mit den angereihten Ein- und Ausgangsmodulen.
Digitale und analoge Eingangsmodule (DI/AI) erfassen Feldsignale von Sensoren, während Ausgangsmodule (DO/AO) Aktoren wie Schütze, Ventile oder Antriebe ansteuern.
Ein sauberer Schaltschrankaufbau ist Voraussetzung für Betriebssicherheit und Störfestigkeit der Anlage.
Induktive Näherungsschalter und Lichtschranken werden an die digitalen Eingänge der SPS angeschlossen und liefern binäre Zustandssignale.
Ausgänge steuern Koppelrelais oder Leistungsschütze zur galvanisch getrennten Ansteuerung von Lastkreisen an.
Initiator-Reihenklemmen verteilen 24 V, 0 V und Signal platzsparend übereinander — ideal für viele gleichartige Sensoranschlüsse.
Schematische Darstellungen der SPS-Baugruppe, der Initiator-Verdrahtung und der Kabelkanal-Führung.