Die vorgeschriebene Prüfreihenfolge vor Inbetriebnahme einer elektrischen Anlage — von der Sichtprüfung bis zum Prüfprotokoll.
Die Norm schreibt eine feste Abfolge vor: Sichtprüfung stets zuerst, Erprobung erst nach erfolgreicher Messung. Nur so ist eine gefahrlose und normkonforme Prüfung sichergestellt.
Kontrolle von Kennzeichnung, Leitungsverlegung, Schutzmaßnahmen und Übereinstimmung mit den Schaltplänen — im spannungsfreien Zustand vor jeder Messung.
Niederohmmessung aller Schutzleiter- und Potentialausgleichsverbindungen zur Sicherstellung eines durchgehenden Schutzleitersystems.
Messung des Isolationswiderstands zwischen aktiven Leitern und Erde mit Prüfspannung 500 V DC, Mindestwert 1 MΩ.
Messung der Fehlerschleifenimpedanz zur Berechnung des Kurzschlussstroms und Nachweis der Abschaltbedingungen der vorgeschalteten Sicherung.
Funktions- und Auslösezeitmessung der Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen bei ½ IΔn, IΔn und 5×IΔn.
Dokumentation aller Mess- und Prüfergebnisse in einem normkonformen Protokoll als Nachweis der Anlagensicherheit.
Schematische Darstellungen von Messgerät, Prüfablauf und Dokumentation.